Mittwoch, 3. Januar 2018

Meine UFOs



Wie ich bereits im vorigen Post geschrieben habe, ruft – Klaudia  von Klaudias-krativ-world zur "Ufo-Abbau-Aktion-2018" auf und ich möchte dabei mitmachen, denn auch bei mir schlummern viele schöne aber unvollendete Kunstwerke. Als erster Schritt werden die UFOs gesichtet und zusammengesucht – ich habe sowohl angefangene und nicht beendete Patchwork-, als auch Strick- und Stickprojekte und sogar ein unvollendetes Bild. 

Die meisten unvollendeten Projekte sind Patchwork Projekte:
Die Decke, die ich in meinem ersten Patchwork-Kurs genäht habe und von der ich bereits hier berichtet habe, benötigt eine Rückseite und muss gequiltet werden. Die Rückseite, einen Baumwolfleece habe ich bereits gekauft.


Dann habe ich eine fast fertige Tischdecke für unseren Küchentisch – die muss nur ein wenig gequiltet werden. 


Weiter geht es mit "my home is my castle", der BOM von Ulla Lenz aus dem Jahr 2013, mein erster Versuch im Nähen auf Papier. Dieser wunderbare Wandbehang muss zu Ende gequlitet werden und einen Rahmen sowie einen Binding bekommen.


Die Cathedral Windows habe ich im Patchwork-Kurs genäht, hier benötige ich noch überziehbare Knöpfe, um Fehler damit zu verdecken, damit ich sie dann zu einem Kissen verarbeiten kann. 


Den schönen Bargello Läufer habe ich auch im Patchwork-Kurs begonnen, die Streifen sind genäht, nur beim Zusammennähen habe ich nicht ganz akkurat gearbeitet und müsste die eine Seite auftrennen. 


Vor einiger Zeit habe ich einen Wandbehang mit Tulpen angefangen, der sollte auch bis Frühling fertig werden, damit ich passenden Frühlingsdekor habe.


Mein allererstes Patchwork Projekt wartet auch noch auf seine Vollendung – eine Decke aus alten Jeans, der Top ist fertig, das Sandwich ist geheftet, sie muss nur noch gequiltet werden. Ich habe versucht, sie mit der Maschine zu quilten, das klappte allerdings nicht, ich werde sie per Hand quilten. 


Diese drei Projekte waren Experimente und ich weiß noch nicht, ob ich die fertig machen möchte – mal schauen was daraus wird, an sich sind viel zu schade für die Tonne. 




Im Stricken habe ich zwei UFOs, die ich auf jeden Fall beenden möchte, die allerdings so aufwendig sind, dass ich sie nicht nebenher machen kann. Ich stricke meistens beim Fernsehen, allerdings funktioniert das bei diesen Projekten nicht. 

Die Handschuhe sind aus dem Buch "Handschuhe aus Lettland" entnommen, die Socken aus "Think Outside the SOX".




Es gibt zudem einige Stickprojekte, die beendet werden wollen. 
Diesen "Jahreszeiten" fehlte leider eine Vorlage für den Winter, hier muss ich mir selber etwas überlegen.

Wenn die Schuhe fertig sind, möchte ich sie in einem Shopper aus alten Jeans verarbeiten.


Die Tischdecke hat bis jetzt nur eine Blume bekommen - ich habe meine Geduld und Fähigkeiten wohl etwas überschätzt. Ich bin keine geübte Stickerin und die Mohnblüten sind durch die vielen Farbwechsel eher aufwendig. Mal sehen, für die Tonne ist der Stoff auf jeden Fall zu gut, vielleicht "fluppt" es besser, wenn ich ein wenig mehr Übung habe.


Das letztes UFO in meiner Liste ist das Bild, auf dem Bierbaums Nagel zu sehen ist, ein wunderschöner Aussichtsturm im Wald bei Willebadessen.


Das sind meine UFOs, und ob ich die alle diese Jahr fertig bekomme, weiß ich nicht, ich möchte mir da auch keinen Druck aufbauen. Ich werde auch nicht nur an den UFOs arbeiten, es gibt auch genügend andere Projekte, die mich reizen und denen ich meine Aufmerksamkeit widmen möchte.

Vielen Dank für Deinen Besuch bei mir!
Bis Bald!
Eure felis

Sonntag, 31. Dezember 2017

Ende und Neuanfang


Schon sehr lange habe ich nichts mehr geschrieben, dafür gab es verschiedene Gründe – wir haben unser Haus umgebaut und das hat sowohl sehr viel Zeit in Anspruch genommen als auch sehr viel an Nerven gekostet. Auch beruflich habe ich immer mehr zu tun und irgendwie war ich so ausgelaugt, dass ich auch keine Lust hatte, etwas zu schreiben. Die Weihnachtsferien habe ich genutzt, um ein wenig Kraft zu schöpfen, das hat gut getan. 


Ich halte an sich nichts von guten Vorsätzen zum Jahresanfang, wenn man etwas ändern möchte, kann man das an jedem Tag des Jahres beginnen. Einem Aufruf kann ich dann doch nicht widerstehen Klaudia  von Klaudias-krativ-world ruft zur "Ufo-Abbau-Aktion-2018". Da ich auch genügend unvollendete Objekte habe, werde ich hier mitmachen und versuche die angefangenen Kunstwerke auch fertig zu bekommen. 






Ich wünsche Euch allen ein glückliches, 
gesundes und mit kreativen Ideen volles 
neues Jahr!
Eure felis

Mittwoch, 6. Mai 2015

MMM mit Summer Basic und Dora

Ich habe letzten Sommer sehr viele Summer Basics aus dem Ottobre 2/2013 Heft genäht und das ist auch diese Jahr weiterhin mein absoluter Lieblingsschnitt für Shirts. Dieser Schnitt ist wie gemacht für mich - die Passform ist für mich sehr gut, das Shirt ist schnell genäht und man kann schöne, bunte Stoffe verwenden. Am besten gelingt es aus einem Viskose Jersey.

Damit man den schönen Stoff besser sehen kann, ein nicht Tragefoto. Beim Tragefoto waren die weißen Stellen meistens überbelichtet. 
Zur Zeit ist das Wetter nicht immer so gut, dass man ohne Jacke gehen kann, deshalb gibt es auch eine passende Jacke dazu. Der schnitt heißt Dora und ist von www.so-pattern.com. Der Stoff ist ein sehr weicher und angenehmer Baumwolle Strick.
Heute ist Me Made Mittwoch Ziegetag und da kann man viele wunderschöne Kleidungen anschauen.

Liebe Grüße
eure felis


Sonntag, 15. Februar 2015

Sonntagsfreude

Auf dem Kreativberg werden die Sonntagsfreuden gesammelt. Da ich eine besondere Sonntagsfreude habe, mache ich mit. Meine Sonntagsfreude sind die Klänge meiner Kindheit und die kommen aus der Uhr, die früher bei meiner Oma im Zimmer hing und jetzt bei uns hängt. Wir haben zum Glück einen pensionierten Uhrmacher gefunden, der uns die Uhr wieder zum Laufen gebracht hat (ohne das wir dabei arm geworden sind). Das Gehäuse wurde von dem Onkel meines Mannes aufgearbeitet. So sieht die Uhr wieder wie neu aus, auch wenn das wahre Alter der Uhr um die 100 Jahre ist. 



Ich wünsche Euch einen schönen Restsonntag und eine gute neue Woche!

eure felis

Freitag, 13. Februar 2015

In and Out

Lange, lange ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Na ja, diese Angst, ob ich es schaffe regelmäßig zu schreiben, hatte ich von Anfang an. Es ist wie es ist und ich verkneife mir den Wunsch mich zu rechtfertigen, dies muss ich nicht und werde ich auch nicht tun. Mir ist allerdings auch klar, dass ich so keine Leser an mich binden kann und das ist dann das Dilemma. Gut, geschrieben habe ich nicht, gearbeitet aber schon und nicht nur, um Geld zu verdienen. Auch in meiner Freizeit war ich nicht untätig und eins meiner Werke möchte ich euch jetzt zeigen.
Ich mag Patchwork und ich habe bereits ein paar Sachen genäht, das war allerdings alles ein "learning by doing" und nicht immer optimal. Damit ich besser werde, musste ein Patchworkkurs her. Ich habe einen gesucht und wollte mich auch schon im letzten Herbst anmelden. Den Kurs, den ich mir ausgesucht hatte, leitete Maja von Majas Nähzimmer - mir gefallen die Werke, die in ihren Kursen gefertigt werden, sehr. Das alles hatte nur leider einen Haken: zum Kursort hätte ich 2,5 Stunden Autofahrt auf mich nehmen müssen, dort ein Hotel suchen usw. - aus dem Grunde habe ich die Idee auf Eis gelegt. Aber wenn man etwas möchte, dann kommen die Lösungen ganz unverhofft. Beim Nähkurs habe ich jemanden kennengelernt, der Patchworkkurse in der Örtlichen VHS besuchte und davon schwärmte. Für das Herbstsemester waren alle Kurse bereits ausgebucht aber jetzt habe ich Platz bekommen und bin vom Kurs begeistert.
So, ich rede schon wieder viel zu viel, dabei wollte ich euch doch nur den Top meiner neuen Patchworkdecke zeigen. Die habe ich im Kurs angefangen und dann zu Hause weitergenäht. Die Anleitung ist aus dem Patchwork Magazin 3/2007 und heißt "In and Out".



Das Nähen hat viel Spaß gemacht und jetzt muss ich noch einen passenden Fleecestoff finden und quilten.

Vielen Dank fürs Lesen!

Liebe Grüße

eure felis

Dienstag, 23. September 2014

Umbrien Teil 4

Hallo meine Lieben,

wir sind bereits seit ein paar Wochen wieder zu Hause und der Alltag hat uns längst wieder eingeholt. Ich muss gestehen, dass ich die Menschen bewundere, die neben der Arbeit und all dem, was sonst so tagtäglich erledigt werden muss, noch viel handarbeiten und bloggen. Wenn ich dann ein wenig freie Zeit habe, versuche ich, meinen Hobbies nachzugehen. Das Bloggen wie auch Besuche bei anderen Bloggern bleiben leider oft auf der Strecke. Vielleicht habe ich einfach zu viele Hobbies? Definitiv nein - ich mag das, was ich in meiner Freizeit mache und möchte es nicht missen.
Jetzt nehme ich euch aber noch einmal auf unsere Reise nach Umbrien mit und stelle euch zwei wunderschöne Städte vor: Orvieto und die Hauptstadt Umbriens, Perugia.

Der Dom Santa Maria Assunta ist das Wahrzeichen von Orvieto. Eine wunderschöne Kirche mit sehr vielen Figuren an der Fassade und fantastischen Fresken innen.
 Die "Zebrastreifen" an den Seitenwänden sind nur teilweise echt, ungefähr zwei Meter hoch bestehen die Wände tatsächlich aus zwei verschiedenen Steinen - Travertin und Basalt. Der Rest wurde bei einer Restaurierung die 1890-1891 erfolgte, aufgemalt.



Wenn man über die Stadt läuft, bewegt man sich bei ungefähr jedem dritter Schritt über einem unterirdischen Hohlraum. Unter der Stadt sind 1200 Höhlen registriert. Früher wurde dort der Stein abgebaut und in den Leerräumen Keller und sogar Werkstätten eingerichtet.
 Auch ordentliche Unterkünfte für Tauben wurden unter der Stadt eingerichtet. Da die Stadt, wie die meisten Städte in Umbrien, auf einem Berg steht, waren die unterirdischen Taubenschläge am Stadtrand eingerichtet, mit seitlichen Löchern nach draußen, damit die Tauben rausfliegen können. Taubenzucht war damals keine Freizeitbeschäftigung, sonderen eine Nahrungquelle, nicht zuletzt auch bei Belagerungen. Die Tauben vermehren sich ziemlich schnell und Futter suchen sie selbst.



 Deutlich unscheinbarer als der Dom von Orvieto ist der Dom von Umbriens Hauptstadt Perugia. Das Bild oben zeigt die Außenfassade, unten ist ein verstohlener Blick in den Innenraum möglich.

Vor dem Dom steht die wunderbare Fontana Magiore, ein wunderschöner Brunnen und, wie in unserem Reiseführer stand (ordnungsgemäß gebe ich die Quelle an: Klaus Zimmermanns Umbrien, erschienen im Dumont Verlag), der berühmteste aller mittelalterlichen Brunnen. Wirklich wunderschön.

 Die San Francesco al Prato und das im Hintergrund stehende Oratorium San Bernardino waren leider geschlossen. Auch konnten wir keinen Hinweis auf die Öffnungszeiten finden.


 Diese zwei Schönheiten verbringen ihre Tage im Eingagsbereich der Nationalgalerie - Galeria Nazionale dell' Umbria, die eine wunderschöne Sammlung von Kunstschätzen zu Schau stellt. Greifvogelpferde gab es also schon lange vor Rowlings berühmten Geschichten...




 Ein Tag war viel zu wenig Zeit - sowohl für Orvieto als auch für Perugia. In beiden Städten könnte man viel mehr Zeit verbringen und noch viele schöne Sachen anschauen. Vielleicht ein anderes Mal - so Gott will.

Viele liebe Grüße
eure felis